Chronik |
Musik in Kirchdorf vor 1880:Obwohl als offizielles Gründungsjahr 1880 aufscheint, wurde in Kirchdorf auch schon weit früher musiziert. Nach alten Aufzeichnungen reicht das gemeinschaftliche Musizieren weit zurück, vorerst aber vorwiegend im kirchlichen Rahmen. In der Kirchdorfer Chronik wird 1603 angeführt, dass laut einer Stiftung von 1387 nicht nur die Zechpröpste (heutige Kirchenräte) Grundstücke aus Pfarrgründen zur Bewirtschaftung, sondern auch der Schulmeister (Organist und Chorleiter) und andere Musikanten solche, sogenannte "Musikantengründl", erhalten. Auch Marschmusik scheint schon um 1700 auf. So wird erwähnt, dass die "Marktmusikanten" zuweilen mit den "Marktschützen" ident waren, es also eine Musikgruppe ("Banda", bestehend meist aus Querflöten, Oboisten, Fagottisten und Tambouren) gab, die bei Paraden der 1660 gegründeten Kremstaler Schützengesellschaft die Marschmusik, das "Klingende Spiel", besorgte. Im Jahre 1749 gab es im Markt Kirchdorf erstmals einen ansässigen Musikus namens Josef Fink, der außer dem Orgelspiel der Jugend Gesang und Spiel beibrachte, also Musiker und Musiklehrer war. Im Herbst 1808 spielte erstmals die Musik des Bürgerkorps, bestehend aus 3 Tambouren, 2 Pfeifern und 12 Marschmusikern. 1817 hatte das Bürgerkorps bereits 25 Musiker. Die Korpsmusik ("Banda") trat bei Paraden und Festen auf und spielte "Türkische Musik" (weil sie Becken, große Trommeln und Schellenbaum verwendeten), Platzkonzerte, "Kleine Nachtmusik", Zapfenstreich, Weckruf usw. 1851, drei Jahre, nachdem aus dem Bürgerkorps die Nationalgarde geworden war, wurde die Nationalgarde behördlich aufgelöst und dadurch auch das Ende der Korpsmusik besiegelt. Durch mündliche Überlieferungen ist bekannt, dass es zu Beginn des 19. Jahrhundert eine "Musikgesellschaft Kirchdorf" gab, die aber sicherlich nur als Interessensgemeinschaft bestand, da sie als Verein in keinem amtlichen Urkundenverzeichnis aufscheint. Doch Instrumente, die bei der Vereinsgründung noch aus früherer Zeit vorhanden waren, trugen die Merkmale MVK (Musikverein Kirchdorf ?). Dass sich auch später ein Kreis begeisterter Musiker fallweise zusammenfand, um Kammer- und Orchestermusik zu pflegen, ist aus der Vereinsgeschichte der 1852 gegründeten Liedertafel Kirchdorf zu entnehmen. 1865 ist in einem Veranstaltungsprogramm der Liedertafel die Mitwirkung eines Streichorchesters angeführt. Doch trotzdem dürfte die öffentliche musikalische Tätigkeit zwischen 1852 und 1880 nicht sehr rege gewesen sein, da es in einem Veranstaltungsbericht 1875 heißt: "......es ist eine traurige Wahrheit, dass die Musik in Kirchdorf gänzlich brachliegt. Gründung des Vereins der Musikfreunde KirchdorfMan schrieb das Jahre 1880. Kirchdorf hatte sich vom katastrophalen Marktbrand 1877 wieder erholt. Es wurde daher die Idee geboren, einen Verein zu gründen, der das musikalische Leben des Marktes wiederbeleben sollte. Zu diesem Zwecke trafen sich am 9. Mai 1880 im Gasthof Blond (in späterer Zeit Kirchenwirt - heute Fliesen Mühlbauer) 49 musikliebende Bürger von Kirchdorf zu einer Besprechung zwecks Gründung eines Vereins zur Pflege der Instrumentalmusik. Dabei wurde einstimmig beschlossen, einen "Verein der Musikfreunde Kirchdorf" zu gründen, welcher sich aus Blasmusikkapelle und Streichorchester zusammensetzte. Mit viel Engagement der Kirchdorfer Bürger und Unterstützung der örtlichen Sparkasse gelang es, 1 Flügelhorn, 1 Bassflügelhorn, 1 Es-Klarinette, 1 F-Helikon und 2 Es-Trompeten anzukaufen. Der nächste Schritt war, einen geeigneten Kapellmeister zu finden. Da im Ort kein Dirigent aufzutreiben war, wurde das Angebot eines Hr. Franz Faulhammer aus St. Florian angenommen, welcher aber wegen "Unfähigkeit" kurz darauf wieder entlassen wurde. Die Ära DietlNach neuerlicher Suche nach einem geeigneten Kapellmeister wurde Anton Richard Dietl am 2. Jänner 1889 als musikalischer Leiter der Kapelle verpflichtet. Sein Amtsantritt war ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte, mit ihm begann eine neue Ära. Durch eine kräftige Erneuerung im Verein und durch konsequente Heranbildung musikalischen Nachwuchses konnte eine gleichmäßige Aufwärtsentwicklung im Verein festgestellt werden. 1902 bekam die Blasmusikkapelle erstmals eine Uniform, welche aus dunkler Hose, stahlblauer Bluse mit grünen Aufschlägen und einem Hut mit weißem Federbuschen bestand. 1910 zählte der Verein schon 120 unterstützende, 26 ausübende Musiker und 10 Schüler. Ruhig und ausgeglichen verliefen die Vereinsjahre bis 1914, ein Beweis dafür, dass sowohl musikalisch als auch organisatorisch zielstrebig gearbeitet wurde. Im Sommer 1914 begann der 1. Weltkrieg. Am Tag der Kriegserklärung hielt die Vereinskapelle noch ein Platzkonzert ab. In den nächsten Tagen wurden alle wehrfähigen Männer, auch der Großteil der Musiker, zum Kriegsdienst eingezogen. Der Musikbetrieb ruhte mit einem Schlage. Am 15. Jänner 1915 war bei einem Kriegerbegräbnis die Musik wieder zu hören. Kapellmeister Dietl sorgte dafür, dass die noch vorhandenen alten Kräfte Zuwachs aus dem Musikschulkreis erhielten. Oft war in der Kriegszeit der Verein kaum noch in der Lage, mit den wenigen verbleibenden Musikern noch aufzutreten, aber ein kleines Häuflein hielt aus. Trotz aller Schwierigkeiten trat die Kapelle in der Kriegszeit zwischen 1914 und 1918 61-mal vor die Öffentlichkeit. Der Krieg war zu Ende, und die Musiker kehrten bis auf drei, die ihr Leben in diesem Völkerringen lassen mussten, wieder in die Heimat zurück. Sie stellten sich gleich wieder dem Verein zur Verfügung, der sich schneller als erwartet erholte. 1920 hatte die Blas- und Streichmusik schon wieder einen Stand von 41 aktiven Musikern erreicht, ein Stand, der bis dahin noch nie erreicht worden war. Anfang 1923 wurde über wiederholte Anregung Kapellmeisters Dietl vom Vereinsausschuss der Beschluss gefasst, die Normalstimmung im Streichorchester einzuführen und die hierfür notwendigen Holzblasinstrumente anzukaufen. Beim Frühjahrskonzert 1823 spielte darauf das Streichorchester zum ersten Mal in Normalstimmung. 1927 wurde durch Spenden der Gemeinde, Sparkasse, Marktkommune, des Kriegsvereins und der Bevölkerung die 2. Uniform angeschafft.
Kapellmeister Pribizers 20jähriges Wirken im VereinAm 1. April 1935 wurde der vormalige Leiter der Stadtkapelle Steyr und Musiklehrer Rudolf Pribizer zum musikalischen Leiter des Vereines bestellt; er brachte alle Voraussetzungen hierfür mit. Durch sein vielseitiges musikalisches Wissen, sein Einfühlungsvermögen und angenehmes Wesen erwarb er sich allerseits Anerkennung und Wertschätzung. Das Vereinsleben lief wieder in geordneten Bahnen. Der 1939 ausgebrochene 2. Weltkrieg brachte auch für den Verein zunehmend Schwierigkeiten durch die Einziehung seiner Mitglieder zum Kriegsdienst. In den letzten Jahren des Krieges waren die Musikvereine Kirchdorf und Micheldorf - allein kaum mehr spielfähig- in der "Kreismusik" zusammengefasst, die im Bedarfsfalle die musikalischen Einsätze besorgte. Für den 1942 zu Gendarmeriedienst einberufenen Kapellmeister Pribizer übernahm wieder Karl v. Ernst den musikalischen Vereinsbetrieb, der bis Ende 1944 aufrechterhalten werden konnte. Nach Ende des Krieges klafften große Lücken in der Besetzung des Vereines. 10 aktive Mitglieder des Vereines verloren während des Krieges ihr Leben. An eine Aktivierung des Vereines war vorerst nicht zu denken. Im Probelokal waren Kriegsflüchtlinge untergebracht, Instrumente, Noten und Schriften wurden beschädigt oder gingen verloren. Im Frühjahr 1947, die größten Sorgen und Nöte waren vorüber, berief der stets um den Verein besorgte Obmann Ernst Mayr eine Besprechung ein. Es wurde ein provisorischer Vereinsausschuss gebildet und der Musikbetrieb konnte mit 33 Musikern wiederaufgenommen werden. 1948 war ein Jahr des organisatorischen und musikalischen Wiederaufbaues und der Konsolidierung des Vereines. Durch die Bemühungen Pribizers erfolgte auch ein erfreulicher Zuwachs junger Musiker zum Verein. Aus ihrem Kreis bildete sich im Rahmen des Vereins die Tanz- und Unterhaltungskapelle "Harmonia", die sich unter ihrem jungen Leiter Hubert Schatzl in weitem Umkreis einen guten Namen schuf. 1949 erhielt die Blaskapelle die 3. Uniform, und zwar aus dunkelblauem Tuch und ebensolchen Kappen. Am 12. und 13. August 1950 feierte der Verein sein 70- jähriges Bestandsjubiläum, welches mit einem großen Fest inklusive Festzug gefeiert wurde.
15 musikalisch-erfolgreiche Jahre des Vereins !Am 1. Jänner 1955 übernahm Franz Zellmayr das Amt des Kapellmeisters im Verein und die Leitung der vom Verein neu eröffneten Musikschule. Da Kapellmeister Zellmayr ein ausgezeichneten Geiger war, außerdem Waldhorn und Klarinette beherrschte und wie sein Vorgänger die musikalischen Voraussetzungen zur Erfüllung seiner Aufgaben besaß, lief die musikalische Arbeit im Verein wie bisher weiter und trug auch in der Folge ihre Früchte. Die Wertungsspielerfolge des Blasorchesters sowie Darbietungen des Streich- und Salonorchesters waren Beweise dafür. 1955 bekam der Verein einen Probe- und Archivraum im Rathaus. Im März 1956 wurde anstelle des aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Obmannes, Ehrenmitglied Ernst Mayr, der Kaufmann Alois Schachner gewählt. Im Herbst 1956 beschloss die Vereinsleitung, anstelle der bereits überalterten Instrumente des Blasorchesters neue in Normalstimmung anzuschaffen. Anfang 1960 wurde die 4. Uniformgeneration angeschafft, die sowohl in Farbe als auch im Stil der vorangegangenen entsprach. Am 17. und 18. August desselben Jahres feierte der Verein das 80- jährige Bestandsjubiläum, das wieder mit einem großen Fest gefeiert wurde. Helmut Meixner erhielt ab 1953 in musikalischen Angelegenheiten Mitsprache im Ausschuss und wurde in der Hauptversammlung 1964 zum Kapellmeisterstellvertreter gewählt. Das Salonorchester unter Kapellmeister Zellmayr und die kleine Blasmusik unter Kapellmeisterstellvertreter Helmut Meixner, bereits bekannt als "Hofmusik", wurden zunehmend zur Mitwirkung bei örtlichen und auswärtigen Veranstaltungen herangezogen. 10 wechselvolle Jahre im VereinKapellmeister Meixner erklärte sich bereit, bis zur Neubesetzung der Kapellmeisterstelle den musikalischen Vereinsbetrieb aufrecht zu erhalten. Die Stelle wurde Ende 1969 ausgeschrieben, aber trotz vieler Bemühungen fand sich lange Zeit kein geeigneter Bewerber. Im Mai 1971 übernahm der Musikschullehrer an der Musikschule Kirchdorf, Siegfried Nagl, die Kapellmeisterstelle probeweise im Verein, legte sie aber wegen auftretender Schwierigkeiten nach 4 Monaten zurück. Im Herbst 1971 wurde die Kapellmeisterstelle neuerlich ausgeschrieben. Aber erst 1972 führten Verhandlungen der Vereinsleitung mit dem Kapellmeisterbewerber Franz Obergruber, Gend. Beamter in Frohnleiten (Stmk.), zum Erfolg. Obergruber trat im Juli 1972 einen Dienstposten im Bezirk Kirchdorf und die musikalische Leitung im Verein an. Der neue Kapellmeister Obergruber bemühte sich mit Erfolg, wieder Schüler für die Ausbildung an Orchesterinstrumenten in der hiesigen Musikschule, an der er ebenfalls unterrichtete, zu interessieren. Dem Trend, Vereine, vor allem auch Blasmusikkapellen, in Tracht zu kleiden, folgte auch der Verein der Musikfreunde Kirchdorf. Anfang 1973 wurde daher vom Vereinsausschuss beschlossen, die Kapelle mit grüner Jacke, schwarzer Hose, weinrotem Gilet und einem schwarzen Hut mit Adlerflaum auszustatten. 1974 gab es viel Positives, unter anderem die Trachteinkleidung, weiters den Zuwachs an jungen Musikern im Blas- und Streichorchester, um die sich Kpm. Obergruber und die ebenfalls in der Musikschule tätigen Vereinsmitglieder Franz Gradauer, Helmut Meixner und Erich Huemer bemühten.1976 war, nicht zuletzt wegen der Stadterhebung, ein Jahr vieler Aktivitäten, aber auch ein Jahr aufkommender Missstimmung im Verein. Das Jahr 1977 begann für den Verein höchst unerfreulich.
Der Aufstieg der Stadtkapelle zum Spitzenorchester durch Kpm. Karl SchatzdorferIm Vereinsmitglieds Franz Helmberger lernen Obmann Steskal und Karl Buchegger den Vorstand des Musikvereins Wiesenbach (BRD), Philipp Dreher, kennen. Was als einfaches Gespräch begann, entwickelte sich bald zu einer große Freundschaft zwischen den Vereinen Kirchdorf und Wiesenbach. 1985 stattete uns der Musikverein Wiesenbach, unter der musikalischen Leitung von Xaver Lecheler, den ersten Besuch ab, was zur weiteren Vertiefung der Beziehung führte. Im darauf-folgenden Jahr war dann der Musikverein Kirchdorf zu einem Ge-genbesuch in Wiesenbach eingeladen. Alle Musiker waren durch die freundliche und herzliche Aufnahme in der kleinen bayrischen Gemeinde höchst angetan. Wir schreiben das Jahr 1990, der Musikverein Kirchdorf spielt nun schon seit sechs Jahren in ununterbrochener Reihenfolge bei Bezirkswertungsspielen in der Kunststufe und erringt auch jedes Mal einen ausgezeichneten Erfolg. Der Verein feiert in diesen Jahr sein 110- jähriges Bestandsjubiläum. Vorher besuchte der Musikverein noch unsere Freunde in Wiesenbach, die uns dann bei unserem Fest den Gegenbesuch abstatteten. Das Fest, das in der Tennishalle abgehalten wurde, konnte die Kirchdorfer Bevölkerung aber nicht so richtig mobilisieren, und es wurde ein Fest eher im "kleinen Kreise". Ende 1990 übergab Kons. Dir. Ulrich Steskal, der in seiner 10- jährigen Tätigkeit viel zum Aufstieg der Stadtkapelle beigetragen hatte, die Leitung des Vereins an Dr. Josef Limberger. 1994 wurde der Verein der Musikfreunde Kirchdorf als Festkapelle zum großen Musikfest in Lech am Arlberg eingeladen. Kapellmeister Schatzdorfer, der mit den Musikern ein Konzertprogramm und eine Messe einstudiert hatte, konnte die dortige Bevölkerung mit den geleisteten Darbietungen richtiggehend begeistern, so dass sie uns auch zum nächsten Musikfest 1997 einlud. 1995 besuchte die Kirchdorfer Musik wieder den Musikverein Wiesenbach, der zur Feier der 10-jährigen Freundschaft ein großes Fest inszenierte. Durch eine Bekanntschaft mit Toni Honsig, die beim Musikfest in Lech 1994 geknüpft wurde, absolvierte der Musikverein 1996 einen Besuch in Zellerndorf bei Retz (NÖ). Wiederum konnte ein dort abgehaltenes Konzert die Bevölkerung begeistern. Wie schon erwähnt, wurde die Stadtkapelle auch 1997 als Festkapelle nach Lech am Arlberg eingeladen. Ein Galakonzert, eine Messe und die Teilnahme beim Festzug konnten wiederum große Anerkennung erringen. Im Herbst 1997 trugen dann die Kirchdorfer Musiker in der Partnergemeinde Seubersdorf in der Oberpfalz ihr Können zu Gehör. 1998 besuchten uns dann unsere deutschen Freunde aus Wiesenbach und wirkten unter anderem auch bei dem seit langem wieder abgehaltenen Jahrtag der Sensenzunft mit. Im Herbst 1998 konnte die Stadtkapelle beim Landeswettbewerb in Ried im Innkreis in der höchsten Wertungsstufe den 2. Platz erzielen. Das erste Wertungsspiel im Ausland absolvierte dann der Musikverein Mitte 1999 in Wiesenbach, und wiederum konnte in der höchsten Wertungsgruppe eine Auszeichnung erzielt werden. Aber nicht nur beim Wertungsspiel, auch beim Festkonzert und beim Festzug konnte die Musikkapel Das ereignisreiche Jahr 2002Das Jahr 2002 stand im Zeichen von verschiedensten für den Verein bedeutenden Ereignissen. Einerseits erfolgte die Umbenennung des Vereins in „Stadtkapelle Kirchdorf a. d. Krems“, da die Bezeichnung „Stadtkapelle“ in der Umgangssprache ohnedies schon seit Jahren in Verwendung war. Andererseits wurde vom Flügelhornisten Franz Staudinger ein neues Logo entworfen, das hervorragend dem jungen, modernen Erscheinungsbild der Stadtkapelle entspricht. Beim Bezirksmusikfest 2002 besuchte die neue Partnerkapelle „Bürgerkapelle St. Michael-Eppan“ aus Südtirol erstmals die Stadt Kirchdorf. Kapellmeisterwechsel (2005)Nach 25 aktiven und erfolgreichen Jahren beendete Karl Schatzdorfer seine Kapellmeistertätigkeit mit Ende 2004. Das Herbstkonzert am 14. November 2004 mit Highlights wie z.B. der „Over Anlässlich des 125 jährigem Bestehen der Stadtkapelle fand im November ein Festkonzert in der Stadthalle Kirchdorf statt, wo Karl Schatzdorfer zum Ehrenkapellmeister ernannt wurde. 2006 präsentierten sich die Vereine aus St. Michael/Eppan im Rahmen eines Südtirolfestes am Hauptplatz in Kirchdorf. Das Bezirksmusikfest 2007 wurde in der Bezirksstadt durchgeführt und von der Stadtkapelle organisiert. Im August 2008 fand das erste Dreiertreffen Stadtkapelle Kirchdorf, Musikverein Wiesenbach und Bürgerkapelle St. Michael/Eppan in Südtirol statt. 2008 gab Helmut Draxler die Funktion des Schriftführers nach 32 Jahren ab. Im September 2009 nahmen wir Abschied vom Ehrenobmann Konsulent Dir. Ulrich Steskal. Er stand dem Verein von 1980 – 1990 als Obmann vor. Anlässlich 25-Jahre- Freundschaft mit dem MV Wiesenbach besuchten wir diese, im März 2010, in Bayern. Im Juni besuchte uns die Bürgerkapelle St. Michael zum 2. Südtirolfest. Das Herbstkonzert stand im Zeichen des 130 jährigem Bestandsjubiläum der Stadtkapelle. 2010 übergab Othmar Gattringer sen. die Funktion des Stabführers an seinen Sohn Othmar Gattringer jun. 2011 übernahm Martin Buchegger die Funktion des Obmannstellvertreters von Peter Schöffer. Im Juni 2012 konnte die Stadtkapelle Kirchdorf beim Bezirksmusikfest in Kirchdorf bei der Marschwertung mit der höchsten Punktezahl brillieren. Im August besuchten wir unsere Partnerkapelle St. Michael/Eppan unter Beteiligung der Kirchdorfer Wirtschaft. Kapellmeisterwechsel (2012)Nach 8 Jahren erfolgreicher Kapellmeistertätigkeit, übergab Gerold Brunmair, im November 2012, den Taktstock an den neuen Kapellmeister Arnold Renhardt. Gerold Brunmair konnte an die Erfolge der Stadtkapelle Kirchdorf, unter Kapellmeister Karl Schatzdorfer, nahtlos anknüpfen und diese fortführen. 2014 fand das 2. Dreiertreffen Stadtkapelle Kirchdorf, Musikverein Wiesenbach und Bürgerkapelle St. Michael/Eppan in Kirchdorf statt. Anlässlich 50 jähriger Partnerschaft der Bürgerkapelle St. Michael und dem MV Wiesenbach fand ein weiteres Dreiertreffen im Sommer 2015, in Südtirol, statt. Um das bestehende Leistungsniveau zu halten oder zu steigern, war es unumgänglich den Proberaum zu adaptieren. Dies konnte mit großzügiger Unterstützung seitens Land OÖ, Stadt Kirchdorf und immensen Eigenleistungen in den Sommerferien erfolgreich umgesetzt werden. Im Frühjahr setzte die Stadtkapelle Kirchdorf unter der Leitung von Kapellmeister Arnold Renhardt einen weiteren Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Nach ununterbrochenem Antreten bei Konzertwertungen, seit 1984, in der Stufe „D“ erreichte die Stadtkapelle Kirchdorf in der Höchststufe „E“ einen ausgezeichneten Erfolg. Derzeit steht die „Stadtkapelle Kirchdorf a. d. Krems“ als Verein in der Öffentlichkeit, der am Höhepunkt seiner bisherigen musikalischen Tätigkeit steht. Ein Klangkörper von knapp 60 Musikerinnen und Musikern, der im In- und Ausland einen Ruf als Konzertorchester errungen hat. An dieser Stelle sei ein Dank all jenen ausgesprochen - seien es Musiker oder Gönner, die zum Erfolg dieses Vereins beigetragen haben. Obmannwechsel (2017)Karl Buchegger übergibt nach vielen erfolgreichen Jahren die Obmannschaft an seinen Stellvertreter und Sohn Martin Buchegger. Am 17. November verstarb unser Ehrenmitglied Heinz Ploner. 2018 fand ein weiteres Treffen mit unseren Freunden in Wiesenbach statt. 2019 fanden Konzerte in Wels und Salzburg statt und die Konzertwertung wurde wieder in Stufe „E“ absolviert. 2020 wurde nach der Faschingssammlung und einem Platzkonzert der Betrieb wegen Corona komplett eingestellt. |